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Sattel Sicherheit

Sattel Sicherheit

Sicherheitsaspekte Grundvoraussetzung für die Haltbarkeit und somit auch die Sicherheit ist die Verwendung hochqualitativer Materialien in Verbindung mit erstklassiger handwerklicher Verarbeitung. Der Sturzfeder kommt eine wichtige Rolle zu, da sie starken Belastungen ausgesetzt ist. Man muss sich vorstellen, dass sie in der Lage sein muss, das gesamte Gewicht des Reiters zu tragen und sich dabei weder verbiegen noch verdrehen und schon gar nicht brechen darf. Speziell im Springsport ist die Belastung extrem, denn beim Aufsetzen nach dem Sprung wirkt ca. das Doppelte des Reitergewichts auf die Sturzfeder ein. Sturzfedern sind in ihrer Qualität so hochwertig, dass sie keiner Wartung bedürfen und - bei sachgemäßer Behandlung - eine lebenslange Garantie auf Bruchsicherheit und Durchrosten gewährt wird. Der Schnapper darf weder zu streng noch zu leicht zu bedienen sein, da sonst der Steigbügelriemen während des Reitens herausrutschen kann. Andererseits muss die Fixierung so beschaffen sein, dass sich die Feder im Falle eines Sturzes öffnet und ein Mitschleifen des Reiters verhindert wird. Ein weiterer Risikofaktor sind die Sattelstrippen, die bei Sätteln aus Sicherheitsgründen generell über den Sattelbaum geführt werden. Für sie darf nur hochwertiges Leder oder alternativ ein synthetisches Material wie TeknaTM verarbeitet werden, da die Gefahr des Reißens besteht. Schlechtes Leder wird starr und brüchig und speziell der Bereich der Strippenlöcher ist sensibel. Dies gilt natürlich auch für die Steigbügelriemen. Sie sind den gleichen kräftemäßigen Belastungen ausgesetzt und werden zudem durch Verstellen der Riemenlänge sowie durch das Einschlagen nach dem Reiten beansprucht. Monteurunterkunft