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Reithelm/Beschreibung

Reithelm/Beschreibung

Reithelm

 

Der Reithelm,der bei Reitern genauso selbstverständlich sein sollte wie der Gurt bei Autofahrern, sollte zum einen das Siegel TÜV/GS tragen, zum anderen der Norm DIN EN 1384 entsprechend gefertigt sein.

Alle Helme die den vorstehenden Normen entsprechen, erfüllen die Mindestanforderungen für reiterliche Aktivitäten.

 

Prüfverfahren für Reithelme gemäß EN 1384

 

1. Stoßdämpfungsprüfung

Der Helm wird auf einen Prüfkopf aufgesetzt. Beim Fallenlassen aus einer Höhe von 1,50 m messen integrierte Sensoren Belastung an Stirn,Hinterkopf,Seiten.Dabei dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden.

 

2. Durchdringungsprüfung

Ein aus 500 mm Höhe auf den Helm herabfallender Kegel aus Metall darf den sich darunter befindlichen Prüfkopf nicht berühren.

 

3. Festigkeitsprüfung des Kinnriemens

Bei ruckartigem Zug am Helm durch Fallenlassens eines 10kg Gewichts darf sich der Kinnriemen um maximal 25 mm dehnen.

 

4. Abstreiftest

Zur Prüfung des sicheren Sitzes: An der Hinterseite des Reithelmes wird ruckartig über eine Umlenkrolle mit Hilfe eines Seiles und eines 10 kg Gewichtes Kraft auf den Helm ausgeübt. Je weiter der Helm nach vorne rutscht, desto wackeliger ist der Sitz.